Eine ereignisreiche und bereichernde Woche erlebten Schülerinnen und Lehrkräfte der Albert-Schweitzer-Realschule beim Erasmus+-Projekt im nordspanischen Santander. Vom 22.03. bis 28.03.2026 reisten der Schulleiter Herr Namislo, gemeinsam mit der Lehrerin, Frau Sonner, und Frau Hannweg vom Kooperationspartner, den MINT-Labs Regensburg, sowie drei Schülerinnen in die Küstenstadt, wo sie bereits sehnsüchtig von ihren Austauschpartnerinnen erwartet wurden.
Der Empfang vor Ort war überaus herzlich und sorgte direkt für eine angenehme und offene Atmosphäre. Die Gastfamilien nahmen die deutschen Schülerinnen freundlich auf und verwöhnten sie während des gesamten Aufenthalts. Bereits am ersten Abend ging es gemeinsam an den malerischen Strand von Santander – ein gelungener Auftakt, der bei traditionellen Churros in den Familien seinen Ausklang fand.
Ein besonderer Schwerpunkt der Woche lag auf der Präsentation gemeinsamer Projekte. Diese hatten die Schülerinnen zuvor in den MINT-Labs in Regensburg zusammen mit Frau Hannweg und Frau Sonner vorbereitet. Mithilfe des Tools Delightex entstanden innovative, digitale Umgebungen, die vor Ort auf Englisch vorgestellt wurden und auf die Seitenflächen des Merge Cubes projiziert wurden. Die Präsentationen boten spannende Einblicke in die Lebenswelten der Teilnehmenden und ermöglichten es, mehr über die Heimatländer und die Person der anderen Austauschschülerinnen zu erfahren.
Das abwechslungsreiche Programm ließ keine Langeweile aufkommen: Neben schulischen Aktivitäten stand auch der Besuch eines Technikzentrums CITED auf dem Plan, der den Schülerinnen interessante Einblicke in moderne Technologien (MBots) und Innovationen ermöglichte. Ein weiterer Höhepunkt der Woche war der Besuch der berühmten Altamira-Höhlen sowie des Botin Center, Museum für Kunst und Kultur, in Santander. Die dort gewonnenen Eindrücke wurden anschließend in einer gemeinsamen Arbeitsphase kreativ weiterverarbeitet: Mithilfe des Tools Delightex projizierten die Schülerinnen ihre Fotos der Kunstwerke erneut auf den Merge Cube. Dabei entstanden eigene 3D-Welten, die animiert und sowohl in Virtual Reality (VR) als auch in Augmented Reality (AR) erlebbar gemacht werden konnten. Besonders spannend war die enge Zusammenarbeit mit den Austauschschülerinnen vor Ort, durch die sich die Jugendlichen noch besser kennenlernen konnten. So entstanden beeindruckende, interaktive Umgebungen rund um das Thema Kunst in Santander.
Auch die Stimmen der teilnehmenden Schülerinnen zeigen, wie prägend diese Erfahrung war. Zlata berichtet: „Der Schüleraustausch nach Spanien war für mich eine großartige Erfahrung. In dieser Woche habe ich viele neue Eindrücke gesammelt und spannende Erlebnisse gehabt. Ich habe mich sofort mit meiner Austauschpartnerin verstanden, da wir viele gemeinsame Interessen teilen. Von Anfang an habe ich mich sehr wohl gefühlt. Ich habe so viele neue, nette Menschen kennengelernt – alle waren freundlich, offen und lustig. Meine Gastfamilie war unglaublich herzlich, ich habe mich wie zuhause gefühlt. Besonders toll fand ich, dass sie sich so viel Zeit für mich genommen hat und mir viele Facetten der Stadt gezeigt hat. Auch das Coding mit den MBots fand ich großartig. Die Woche verging viel zu schnell und der Abschied fiel mir sehr schwer. Ich freue mich schon auf den Gegenbesuch der Spanier im Mai, wenn ich ihnen meine Stadt Regensburg zeigen kann.“
Auch Nikol zieht ein positives Fazit: „Ich bin sehr dankbar für diese schöne und wichtige Erfahrung – es war eine unvergessliche Zeit.“
Tamia ergänzt: „Ich habe so viel Neues gelernt. Anfangs war ich sehr aufgeregt, aber ich wurde so herzlich aufgenommen und habe mich mit meiner Partnerin und ihrer Familie sofort verstanden. Der Alltag in Spanien, die Ausflüge, der Schulbesuch und die Stadt waren einfach unglaublich. Ich würde es jederzeit wieder machen – diese Erfahrung werde ich niemals vergessen.“
Die Woche in Santander wird allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben. Neben neuen Freundschaften konnten die Schülerinnen wertvolle Erfahrungen sammeln und ihre Sprachkenntnisse sowie interkulturellen Kompetenzen erweitern – ganz im Sinne des europäischen Gedankens von Erasmus+.
Sandra Sonner