Geschichte lässt sich nicht nur aus Büchern lernen, sondern begegnet uns auch mitten in unserer Stadt. Dies konnten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7d am 9. Juli 2026 bei einer Exkursion in die Regensburger Altstadt eindrucksvoll erleben.
Der Ausflug in die Stadt bildete den Höhepunkt eines mehrwöchigen Unterrichtsprojekts, in dem sich die Klasse intensiv mit Bauwerken aus verschiedenen Epochen auseinandersetzte. So begaben sich die Schülerinnen und Schüler auf eine Zeitreise durch die Geschichte Regensburgs und analysierten die Bauwerke zunächst im Unterricht und anschließend direkt vor Ort.
Zu den Stationen gehörten unter anderem die Porta Praetoria als eindrucksvolles Zeugnis der Antike sowie mittelalterliche Bauwerke wie der Goldene Turm und die Steinerne Brücke. Auch Bauwerke späterer Epochen, etwa die Basilika Unserer Lieben Frau zur Alten Kapelle oder das Alte Rathaus, verdeutlichten, wie Architektur politische, gesellschaftliche und religiöse Vorstellungen ihrer Zeit widerspiegelt. Einen Blick in die Gegenwart bot schließlich das Haus der Bayerischen Geschichte, das den Bogen bis in die Moderne spannte.
Mit großem Engagement präsentierten die Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse ihrer wochenlangen Vorbereitung. Sie machten architektonische Besonderheiten sichtbar, erklärten deren historische Hintergründe und zeigten auf, welche Botschaften die Bauwerke vermitteln. So wurde Geschichte unmittelbar am historischen Original erlebbar.
Die Exkursion machte deutlich, dass Lernen außerhalb des Klassenzimmers nicht nur Wissen vertieft, sondern Geschichte auf besondere Weise lebendig werden lässt.